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Mozart Effekt – Klassische Musik macht schlau

22.Feb 2018





Klassische Musik schlau macht

Grundlage für Millers Annahme, dass Klassische Musik schlau macht, ist eine im Jahr 1993 im Fachblatt „Nature“ erschienene Arbeit. In ihr beschreiben die Psychologin Frances Rauscher und ihre Kollegen, dass Studenten im Intelligenztest besser abschneiden, wenn sie zuvor zehn Minuten lang Mozarts Sonate KV 448 hören.

Fortan erhielt diese Erkenntnis entsprechende mediale Aufmerksamkeit.

Mozart Effekt

Der Name Mozart Effekt war geboren. Wer nun glaubt es ließen sich mit der Blockflöte Differenzialgleichungen lösen liegt freilich falsch.  Fakt hingegen ist, dass beim Musikhören allerhand im Gehirn passiert, denn unser Gehirn ist aufgrund seiner Formbarkeit in der Lage sich Herausforderungen anzupassen.

Selbst Musik zu spielen bedeutet den richtigen Ton zu treffen. Dafür braucht es ein gutes Gehör, um den richtigen Ton zu erkennen. Hierbei wird das Hörzentrum das in der oberen Windung des Schläfenlappens liegt gefordert. Bei professionellen Musikern hat man festgestellt, dass dieser Bereich aufgrund seiner permanenten Beanspruchung sogar wächst. Hören ist jedoch nur ein Teil des Musizierens.

Ein weiterer großer nutzbarer neurologischer Vorteil beim musizieren ist zweifelsfrei die Freude. Entscheidend hierbei ist der Hormoncocktail der im Gehirn während des Spielens entsteht. Glück, Wachheit und Motivation sollten in jedem Fall dabei sein, denn dies feuert die Neuroplastizität an. Die erhöhte Ausschüttung von Dopamin, Adrenalin und Endorphinen, tun ihr übriges. Allerdings kann der gleiche Effekt auch durch 20 Minuten Sport hervorgerufen werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Effekt der geistigen Trimmung nicht nur auf Mozart beschränkt ist. Musik die Freude macht, fördert die Leistungsbereitschaft.

Soll heißen: Klänge die weniger Spaß machen, sollten beim Lernen -oder überhaupt – gemieden werden. In einem sind sich Forscher jedoch einig: Musik ist neurologisch schon etwas ganz Besonderes!

Ich für meinen Teil belohne mich jetzt mit einem schönen Kill me Quick Power Espresso und ein paar Mozarttalern!



VERÖFFENTLICHT DURCH
Michael H. Böhm

Michael H. Böhm, CEO
Michael liebt Musik, kochen, lesen und guten Whisky. Er ist aus Frankfurt am Main in die schöne Domstadt Speyer gezogen. Jetzt vermisst er sehnlichst „Ebbelwoi“ mit Handkäs’. Mit sonnigem Gemüt, gelingt es ihm leicht über seinen eigenen Schatten zu springen, denn er wirbelt lieber Staub auf, als dass er Staub ansetzt.