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Coffee-to-go / Kaffee-zum-Mitnehmen Geschichte

28.Feb 2018

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Coffee-to-go

Woher kommt eigentlich der Coffee-to-go? Der englische Begriff Coffee-to-go bedeutet auf Deutsch übersetzt so viel wie „Kaffee zum Mitnehmen“.

Der Ursprung des Coffee-to-go liegt über 100 Jahre zurück. Die Geschichte des Coffee-to-go beginnt prinzipiell mit der Erfindung des Pappbechers im Jahr 1907 durch Lawrence Luellen.  Der Pappbecher wurde nicht für Kaffee erfunden, sondern um daraus Wasser zu trinken.  Etwa zehn Jahre später brach die Spanische Grippe aus und  aus hygienischen Gründen wurden immer mehr Getränke – darunter auch Kaffee – aus den Pappbechern getrunken.

Erst 20 Jahre später (1964) wurde durch die die Kiosk- und Imbisskette 7-Eleven, der reguläre Verkauf von Heißgetränken aus Bechern zum Mitnehmen eingeführt. Bei 7-Eleven wurden aber meist Kunstoff oder Styroporbecher verwendet.  Den Deckel für den Coffee-to-go-Becher erfand schließlich die US Kaffeekette Starbucks.

Nach Deutschland kam der Coffee-to-go erst in den 1990er-Jahren.

Coffee-to-go ist der Versuch, aus 24 Stunden mehr zu machen. Viele haben keine Zeit einen Espresso oder Cappuccino mit Ruhe im Cafe zu genießen. Lieber weiter durch das Leben hetzen!

Gehört einfach dazu

Was auch immer der Gründe für den Coffee-to-go sind, er gehört mittlerweile zu unserer Kaffeekultur. Gut ist das es mittlerweile einen starken Trend zum Mehrweg Coffee-to-go und Pappbecher Alternativen gibt.

Bambus wird vielerorts beworben, ist aber häufig aufgrund von Melamin (künstlichem Harz) ein Problem. Melamin kann bei Temperaturen über 70 Grad in das Getränk übergehen und ist krebsfördernd (BfR).

Alternativen sind Mehrwegbecher aus  Kunstoff, Glas, Porzellan oder Metall. Mittlerweile gibt es auch Fullservice-Anbieter, die Becher und Rücknahmesysteme für ihre Coffee-to-go Becher anbieten und damit ein geschlossenes Mehrwegsystem bewerben. Bei diesen können Becher bis zu 500mal wieder verwendet werden und können später z.B. für Stoßstangen recycelt genutzt werden. Anbieter mit Lösungsansätzen sind z.B.  Cup For CupJust Swap It , FreiburgCup oder Hannoccino aus Hannover.

Ein Lösung muß gefunden werden, da mittlerweile bis zu 40.000 Tonnen Pappbecher pro Jahr im Müll landen.

Nehmt euch etwas Zeit für euren Kaffee oder Espresso im Cafe, dann gibt es auch kein Abfallproblem.  Falls ihr für unterwegs etwas Kaffee braucht, setzt auf Mehrwertbecher oder bringt euren eigenen Becher zum befüllen mit!



VERÖFFENTLICHT DURCH
Alexander Gräf


Alexander Gräf, CTO
Alexander ist der Geek im Bunde, immer auf der Suche nach neuen technischen Herausforderungen. Für ihn ist das Leben wie ein Startup, daher findet er auch für jedes Problem immer eine passende Lösung. Geht nicht gibts nicht! Neben der Arbeit liebt er sein Kickbike, mit dem er fast täglich zur Entspannung eine Runde dreht und Reggae hört.