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Interessantes über die Entstehung der Film-Musik

23.Jan 2018

Entstehung der Film Musik



GreenApe erzählt heute Interessantes über die Entstehung der Film-Musik

Seinerzeit, als die Bilder laufen lernten wurde während eines Films die Filmmusik LIVE aufgeführt. Zum einen deshalb weil es noch keine zufriedenstellende Möglichkeit gab, Ton und Bild synchron aufzunehmen. Vordergründig diente die Musik jedoch dazu, um das rattern des Filmprojektors zu übertönen. In der Ära des Stummfilmes wurden die Filme meist mit Pianola oder einem Grammophon untermalt. Auch etablierte sich das sogenannte Nadeltonverfahren. Hier liefen die Tonspuren parallel zum Film auf schallplattenähnlichen Matrizen. In den frühen 1930er Jahren wurde dann die Technik des (analogen) Lichttonverfahrens entwickelt. Hierbei befand sich die Tonspur mit auf dem Filmband.

Der offizielle Beginn der Tonfilmära wird dem 06.Oktober 1927 zugesprochen. Ein Film mit dem Namen Der Jazzsänger wurde uraufgeführt. 1928 wurde der Stummfilm dann generell vom Tonfilm abgelöst. Die Musik zum Film wurde im Tonstudio aufgenommen. Mit der Einführung des Tonfilms verloren jedoch auch viele Musiker ihre Jobs und viele Stummfilmschauspieler wurden aufgrund ihres mangelnden Sprachvermögens nicht mehr engagiert.

1933 legte der Komponist Max Steiner mit seinem Soundtrack zu KING KONG die Latte für die Filmmusik verdammt hoch. Mit 24 Oscarnominierungen wird er bis heute als “Vater der Filmmusik” bezeichnet. Seine Partituren zu „Vom Winde verweht“ oder CASABLANCA sind nicht minder berühmt.
Heutzutage werden für die Tonwiedergabe digitale Lichttonspuren verwendet. Dieses Verfahren erlaubt mehrere Kanäle, eine weit aus höhere Dynamic und eine bessere räumliche Abbildung des Tons.
Gegenwärtig sind John Williams, Danny Elfman, Hans Zimmer oder Howard Shore die ganz großen Namen in der Branche.
Wer könnte Anke Westphal widersprechen die einst sagte: Soundtracks sind die Seele des Films (Anke Westphal).

Für alle, die mehr erfahren möchten: Im Dokumentar-Kinofilm „Score“ von Matt Schrader, wird die Geschichte über die Entstehung der Filmmusik gezeigt.





VERÖFFENTLICHT DURCH
Michael H. Böhm

Michael H. Böhm
Michael liebt Musik, kochen, lesen und guten Whisky. Er ist aus Frankfurt am Main in die schöne Domstadt Speyer gezogen. Jetzt vermisst er sehnlichst „Ebbelwoi“ mit Handkäs’. Mit sonnigem Gemüt, gelingt es ihm leicht über seinen eigenen Schatten zu springen, denn er wirbelt lieber Staub auf, als dass er Staub ansetzt.












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