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GreenApe erzählt heute Interessantes über künstliche und natürliche Aromen

27.Sep 2017

GreenApe erzählt heute Interessantes über künstliche und natürliche Aromen



Würde man Rohkaffee mahlen und aufbrühen, schmeckte dieses Getränk eher nach Tee. Jeder Rohkaffee bringt verschiedene Geschmacksnuancen mit: Dazu gehören erdige, nussige oder fruchtige Noten.

Während sich Wein aus circa 400 unterschiedlichen Aromen zusammensetzt, kommen in einer Tasse Kaffee leicht 1000 Aromastoffe zum tragen. Damit ist Kaffee eines der komplexesten Naturprodukte überhaupt und sorgt dafür, dass guter Kaffee vielseitig und abwechslungsreich schmeckt. Diese Aromen nehmen wir über Rezeptoren im Nasen- und Rachenraum wahr. Die Wahrnehmung ist freilich subjektiv und wird deshalb auch unterschiedlich interpretiert.

Ursprünglich stammt das Wort “Aroma” aus dem Griechischen und bedeutet einfach nur “Gewürz”, beziehungsweise “Duft”. Der charakteristische Geruch und Geschmack eines jeden Gewürzes – oder auch einer jeden Frucht, Nuss, Blüte usw. – wird durch auf natürliche Weise enthaltene Aromastoffe erzeugt.

Der entscheidende Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Aromen besteht darin, dass künstliche Aromen um ein Vielfaches höher konzentriert sind.

In der Natur vorkommende Aromen sind nur in solch minimalen Mengen in ihrem „Trägern“ vorhanden, dass beispielsweise die Aromastoffe eines Apfels höchstens ein Tausendstel seines Gesamtgewichts ausmachen! Doch gerade dieser verschwindend geringe Anteil, spielt die entscheidende Rolle bei der Geschmackswahrnehmung.

Künstliche Aromen
An diesem natürlichen Geschmacksvorbild orientieren sich Hersteller von künstlichen Aromen. Die geschmacksgebenden Substanzen werden in künstlichen Aromen so hochkonzentriert aufbereitet, dass schon wenige Tropfen genügen, um dem Lebensmittel einen intensiven Geschmack zu verleihen. Aus diesem Grund sind künstliche Aromen auch nicht zum direkten Verzehr geeignet.

Wie gewinnt man künstliche Aromen?
Aromastoffe können z.B. aus Aromaextrakten gewonnen werden. Ein Aromaextrakt ist ein wässriger oder alkoholischer Auszug von Pflanzenteilen, in dem mehrere aromatische Einzelsubstanzen – also die Aromastoffe – enthalten sind.

Mittels Destillation wird das Aromaextrakt in seine unterschiedlichen Bestandteile aufgeteilt, um so ganz bestimmte Aromastoffe zu erhalten. Bei der Herstellung eines künstlichen Aromas wird dieses gewonnene Aromaextrakt als Basis für das künstliche Aroma benutzt. Dieses wird dann mit weiteren künstlichen Aromastoffen verfeinert, um so ein ausgewogenes und authentisches Geschmacksprofil zu erreichen. Überdies fixieren künstliche/synthetische/chemische Aromaträgerstoffe das Aroma so zielgenau, so dass sie erst am gewünschten Anwendungsort ihre sensorische Wirkung entfalten. So verändern künstliche Aromen das Geschmacksprofil eines Lebensmittels, in welchem sie zum Einsatz kommen. Auch die chemischen Trägerstoffe eines künstlichen Aromas sind freilich so gewählt, dass sie für den Verzehr geeignet sind.

Doch genug über Chemie und synthetische, künstliche Aromen.

GreenApe 1st Single Malt Whisky Coffee wird ausschließlich mit dem natürlichen Gewürz oder Duft eines im Oloroso Fass gereiften Single Malt Whiskys veredelt.

GreenApe MAKES YOUR LIFE BETTER.



VERÖFFENTLICHT DURCH:
Michael H. Böhm

Michael H. Böhm, CEO
Michael liebt Musik, kochen, lesen und guten Whisky. Er ist aus Frankfurt am Main in die schöne Domstadt Speyer gezogen. Jetzt vermisst er sehnlichst „Ebbelwoi“ mit Handkäs’. Mit sonnigem Gemüt, gelingt es ihm leicht über seinen eigenen Schatten zu springen, denn er wirbelt lieber Staub auf, als dass er Staub ansetzt.


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