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Ich liebe französisches Essen und ganz besonders französisches Gebäck, so auch die guten Madeleines, die man ja mittlerweile auch hier im Supermarkt bekommt. Allerdings ist der Vergleich mit der Supermarktware wohl eher eine Beleidigung für die echten kleinen französischen Minikuchen. Hier ist ein Rezept, von dem mir Kenner der französischen Küche bestätigt haben, dass die kleinen muschelähnlichen Küchlein tatsächlich wie in Frankreich schmecken. Am besten sollte man natürlich eine entsprechende Madeleine-Backform verwenden. Leider sind bei mir die kleinen „Bäuche“ der Muscheln, die so typisch für die Madeleines sind, beim Backen wieder zusammengefallen. Aber mit ein paar Tricks (!) sollte es das nächste Mal besser klappen. Probiert es doch einmal aus.







Französische Madeleines

  • Vorbereitung: 50 Min
  • Kochen / Kühlen: 15 Min
  • Gesamt: 65 Min
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht


Zutaten

Zutaten für ca. 12 Madeleines
  • 40g geschmolzene Butter
  • 1 Ei (L)
  • 45g Zucker
  • 1 TL Honig
  • 40g Mehl
  • 20g gemahlene Mandeln
  • ½ TL Backpulver
  • 1 EL Zitrone
  • 1TL geriebene Zitronenschale

Anweisungen


  1. Butter langsam(!) schmelzen lassen, nicht zu heiß werden lassen (!). Das Ei mit dem Zucker und dem Honig gut aufschlagen und dann das Mehl mit dem Backpulver untermischen.

  2. Danach kommen die Mandeln, der Zitronensaft und die Schale hinzu. Zum Schluss noch die zerlassene Butter unterrühren.

  3. Den Teig ca. 30 -40 Minuten in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen (!!). Wenn der Teig kalt verarbeitet wird, dann bilden sich die Bäuche im Backofen aus und sollten auch nicht so schnell wieder einfallen.

  4. Den Teig vor dem Einfüllen in die Formen nochmals kurz aufschlagen. Und die Förmchen nur bis zu 2/3 füllen, damit die Kuchen noch Platz zum Aufgehen haben.

  5. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen, beim Backen aber auf 180 Grad herunterstellen und die Madeleines ca. 12-13 Minuten backen.

  6. Die Madeleines nicht sofort aus den Förmchen holen, dann kleben sie noch, lieber etwas abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter „hart“ werden lassen.


Guten Appetit!







VERÖFFENTLICHT DURCH:

Dorit Gräf
Dorit ist eine Mischung aus Nordseekrabbe und nigerianischem Suya (Grillfleisch). Sie ist in Cloppenburg geboren, wurde aber schon früh von ihren Eltern in die weite Welt hinaus „entführt“. Die längste Zeit ihrer Kindheit hat sie in Nigeria verbracht. Sie liebt es zu fotografieren und sich generell kreativ auszutoben. Sei es beim Kochen, Backen, Handwerken oder beim ziehen exotischer Pflanzen.