GreenApe - Makes Your Life Better


L
I
N
G



Frisch gekochtes Hirschragout mit Kartoffelklößen/Spätzle und Waldpilzen.

Ein tolles Rezept, wenn es wie jetzt draußen so trist und kalt ist.

Wer auf dunkle Saucen und Wild steht, der wird dieses Rezept lieben.

Zumal dieses Rezept am heimischen Herd ebenso zubereitet werden kann, wie Outdoor über dem Lagerfeuer.
Für die Lagerfeuervariante braucht ihr natürlich ein Dreibein und einen Gulaschkessel.



Hirschragout Rezept Informationen Kochen



Hirschragout mit Kartoffelklößen/Spätzle und Waldpilzen

  • Vorbereitung: 30 Min
  • Kochen / Kühlen: 90 Min
  • Gesamt: 2 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel


Zutaten

8 Personen
  • 2 KG Hirschfleisch aus der Keule geschnitten.
  • 1 l Rotwein trocken (wer keinen Alkohol benutzen mag kann auch ungesüßten Traubensaft nehmen)
  • 1 KG Zwiebeln (Der Trick!!! Vom VOLUMEN her die selbe Menge wie auch an Fleisch nehmen.)
  • 1 gestrichener EL Salz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 2 Lorbeerblatter
  • 6 Körner Piment
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 4 Nelken
  • 1 Knoblauchzehe (wahlweise)
  • 0,75 l Wasser

Anweisungen

Waldpilze oder Pfifferlinge am besten frisch (TK- oder getrocknete Pilze gehen auch)


  1. In den schon heißen Topf geben wir anständig Öl

  2. Fleisch hinzugeben. Bitte um Gottes Willen das Fleisch jetzt NICHT UMRÜHREN. Sonst kühlt das Fleisch im Top zu sehr ab und das Fleisch fängt an zu kochen. Das wollen wir auf keinen Fall - denn wir wollen das Fleisch anbraten.
    Es zischt am Anfang sehr stark wenn ihr das Fleisch ins heiße Öl gebt, das ist klar.
    Sobald das laute Zischen leiser wird könnt ihr beginnen kurz umzurühren.
    Wir haben jetzt die ersten Röststoffe am Topfboden (Braun Ja - schwarz nein).

  3. Wir geben jetzt die Zwiebeln hinzu und braten diese mit an.Hier ständig rühren, denn es ist wichtig, dass am Topfboden keine schwarzen Ansätze bleiben. Falls am Topfboden etwas angetrocknetes ist könnt ihr das mit den feuchten Zwiebeln unter rühren wieder loskochen.

  4. Jetzt das Tomatenmark hinzugeben und mit anbraten, immer noch ständig rühren! Der aufmerksame Betrachter sieht jetzt, dass sich am Topfboden deutliche Röststoffe bilden. Das ist gewollt.

  5. Jetzt kommt der Rotwein ins Spiel. Im Fachjargon nennt sich dieser Vorgang glasieren/deglasieren.  Gebt einen ordentlichen Schluck Rotwein zum ablöschen hinzu (gefühlte 200 ml).
    Der Rotwein sorgt dafür, dass der Topfboden wieder sauber wird und für eine tolle Farbe bei der Sauce. Immer stetig rühren. Das Spiel Ablöschen und wieder rösten mit Rotwein wiederholen wir 3 Mal. 075 L Wasser hinzugeben.

  6. Jetzt Lorbeerblatter, Pfefferkörner, Nelken und Piment am besten in ein Teeei legen und dieses Teeei in die Sauce legen. Das hat den Vorteil, das wir zwar den Geschmack in die Sauce bekommen, aber während des Essens keiner auf ein Piment- oder Pfefferkorn beißt. Dann das Salz (eher lieber weniger, als zuviel Salz) und 2 EL Preiselbeeren hinzugeben. Das gibt eine sehr feine Süße. Wahlweise jetzt den gepresste Knoblauch dazugeben kurz rühren und bei geringer Hitze köcheln lassen.Ihr werdet sehen, dass ihr nun eine wunderbar angedickte Sauce habt. Das kommt durch die Zwiebeln. Damit ist dies eine gute Nachricht für alle diejenigen, die eine Glutenunverträglichkeit haben - die Sauce ist angedickt ohne Mehl.

  7. Jetzt die Waldpilze einfach mit etwas Zwiebeln anbraten und dann beim servieren über das Ragout geben.

  8. Wahlweise mit Spätzle, Kartoffelklössen oder Baguette servieren.


By the way…Kennt Ihr den Unterschied zwischen Ragout und Gulasch?Bei Gulasch werden zuerst die Zwiebeln angebraten und dann das Fleisch hinzugegeben.

Beim Ragout wird zuerst das Fleisch angebraten und dann werden die Zwiebeln hinzugegeben…such easy.







VERÖFFENTLICHT DURCH:

Michael H. Böhm, CEO
Michael liebt Musik, kochen, lesen und guten Whisky. Er ist aus Frankfurt am Main in die schöne Domstadt Speyer gezogen. Jetzt vermisst er sehnlichst „Ebbelwoi“ mit Handkäs’. Mit sonnigem Gemüt, gelingt es ihm leicht über seinen eigenen Schatten zu springen, denn er wirbelt lieber Staub auf, als dass er Staub ansetzt.