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Interessantes über Kürbissorten

13.Okt 2017

Kürbissorten Überblick Information Garten Anbau Unterschiede



GreenApe erzählt heute Interessantes über Kürbissorten

Habt Ihr schon einmal Kürbis probiert? Oder kennt Ihr das meist orangene, runde, große Gemüse nur als Halloween-Gag mit lustig oder grimmig dreinschauenden Fratzen? Die Halloweenkürbisse gehören zur Gattung der Riesenkürbisse. Ich nenne sie immer gern „Klischeekürbisse“. Warum? Ganz einfach: wann auch immer z.B. bei Disney oder im Kunstunterricht ein Kürbis gemalt oder gezeigt wird, handelt es sich meist um den wohlgeformten, orangenen Riesenkürbis, der etwas Magisches an sich zu haben scheint.

Es gibt aber weitaus mehr Kürbissorten. Etwa 800, wenn man Speise- und Zierkürbisse zusammennimmt. Und die sehen manchmal ganz schön skurril aus. Die Sorten, die ich am häufigsten in unseren Supermärkten sehe, sind u.a. der Butternuss-Kürbis (Butternut) und der Hokkaido.

Der Butternuss-Kürbis (Butternut) sieht aus wie eine beigefarbene, viel zu groß geratene Birne und gehört zu den „Moschus-Kürbissen“. Wenn man ihn aufschneidet, dann duftet sie leicht nach Moschus. Er hat wenig Kerne und somit viel Fruchtfleisch zu bieten. Sein Name leitet sich übrigens von seinem buttrigen Geschmack ab. Dieser Butternuss-Kürbis schmeckt nicht nur gekocht, man kann ihn auch roh essen, z. B. in dünnen Scheiben in Salaten.

Der Hokkaido-Kürbis, der wegen seiner Form auch Zwiebelkürbis genannt wird, gehört zu den Riesenkürbissen. Er wird ca. 1-2 Kg schwer, ist rotorange und hat schon einige Kerne mehr als der Butternuss-Kürbis. Die Kerne kann man, wenn man sie vom Fruchtfleisch befreit hat, auch rösten und mit oder ohne Schale essen. Das Fruchtfleisch des Hokkaido schmeckt ein wenig wie Esskastanie, wird häufig zu Suppen verarbeitet, schmeckt aber auch in Aufläufen, als Marmelade, in Stücken eingemacht oder als Brot.

Wusstet Ihr, dass es sogar Wettbewerbe mit Riesenkürbissen gibt? 2016 hat ein belgischer Züchter den Weltrekord geholt. Sein Riesenkürbis hatte ein Gewicht von 1190,50 Kg!!

Kürbisse waren früher einmal ein „Arme-Leute-Essen“. Aber die Zeiten sind vorbei. Warum man Kürbis essen sollte? Abgesehen vom einzigartigen Geschmack sind Kürbisse sehr gesund. Sie liefern Kalium, Calcium, Zink und die Vitamine A, C, D und E.

Hier mein Kürbisbrotrezept für Hokkaido.



VERÖFFENTLICHT DURCH
Dorit Gräf

Dorit Gräf
Dorit ist eine Mischung aus Nordseekrabbe und nigerianischem Suya (Grillfleisch). Sie ist in Cloppenburg geboren, wurde aber schon früh von ihren Eltern in die weite Welt hinaus „entführt“. Die längste Zeit ihrer Kindheit hat sie in Nigeria verbracht. Sie liebt es zu fotografieren und sich generell kreativ auszutoben. Sei es beim Kochen, Backen, Handwerken oder beim ziehen exotischer Pflanzen.